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Leistungsstarke Separatoren für Biogasanlagen

Damit sich die Gärreste-Separation in Ihrer Biogasanlage wirklich lohnt, benötigen Sie einen leistungsstarken, wartungsfreundlichen Separator. Dieses Fallbeispiel aus Bayern zeigt, wie Sie mit dem Pressschneckenseparator PSS 5.5-550 von Stallkamp Zeit und Geld sparen. Das robuste Kraftpaket aus Edelstahl erreicht gute TS-Gehalte und vor allem eine hohe Durchsatzleistung. Es ist in nur zwei Schritten einsatzbereit und besonders einfach zu warten.

Leistungsstarke Separatoren für Biogasanlagen

Beim PSS 5.5-550 wird die Trennung der festen von der flüssigen Phase mithilfe einer Pressschnecke erreicht, die in einem Sieb arbeitet. Je weiter die Schnecke die Gärreste nach vorne drückt, desto mehr Flüssigkeit wird abgepresst. Dadurch wird am Ende der Pressschnecke ein Feststoffkuchen gebildet, der am Auswurf herausfällt.

Wie trocken abgepresst werden soll, kann über eine hydraulische Handpumpe individuell eingestellt werden. Denn der hydraulische Kegelkopf übt Druck auf den Feststoffkuchen aus und steuert somit den Trockenheitsgrad. Dieser kann im laufenden Betrieb problemlos verändert werden und ist dank der Manometeranzeige reproduzierbar.

Um den regelmäßigen, schnellen Betrieb zu ermöglichen, wurde der Pressschneckenseparator auf einer Betonmauer montiert. Das separierte Material wird auf der Betonplatte gesammelt, bis eine ausreichende Transportmasse erreicht ist. Die erhöhte Montage des Separators ermöglicht zudem – ganz ohne Pumpe per einfachem Auslauf – die Rückführung der flüssigen Phase in das Gärrestlager. Das senkt den TS-Gehalt, wodurch die Rührleistung etwas heruntergefahren werden kann und sowohl Geldbeutel als auch die Umwelt  geschont werden.

Nach Anschluss der Gülleschläuche reicht ein Knopfdruck und schon füttert die Drehkolbenpumpe D-SW 70 den Separator. Durch die Steuerungseinheit (optional) ist die Einsatzbereitschaft jederzeit gegeben. Die Bedienung ist kinderleicht: Der Separator wird nach dem Einschalten der Förderpumpe einfach hinzugeschaltet.

Der Separator auf dieser Referenzanlage ist neben der Zuführpumpe noch mit einem Vorlagebehälter ausgestattet. Außerdem wurde ein Schneidfilter mit gehärteten Schneiden installiert, der die Pumpe vor Störstoffen schützt und so deren ohnehin schon große Langlebigkeit weiter verbessert. Lange Fasern und dünne Störstoffe werden zerkleinert, während Stöcke, Steine etc. gefiltert und in einen Auffangkasten befördert werden. Dieser ist mit großen Öffnungsklappen ausgestattet und somit leicht zu entleeren.

Die beiden Hauptverschleißteile eines Separators sind die Pressschnecke und das Sieb, da sie permanent dem erzeugten Druck standhalten müssen. Doch selbst die Wartung ist durch den klappbaren Kegelkopf leicht zu händeln. Das Video auf unserem Youtube Kanal zeigt den Vorgang bei einem Stallkamp Separator PSS 4-550 nach 10.000 Betriebsstunden!